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Vertretungslehrkräfte sind für Schulen unverzichtbar! Anträge zum 01.02.2020 sollen sofort gestellt werden.

Im vergangen Schuljahr ist jede 20. Unterrichtsstunde ausgefallen. Die Zahl, die das Ministerium in seiner Presseerklärung vom 21.12.2018 veröffentlicht hat, spricht für sich.

Um den Stundenausfall zu verringern, können Vertretungslehrkräfte eingestellt werden. Das Land NRW stellt dazu Flexible Mittel für Unterrichtsvertretung (FleMiVu) zur Verfügung, die bei der Bezirksregierung beantragt werden können.

Die Ausschreibungsfrist für Vertretungsstellen im VERENA-Portal beträgt mindestens eine Woche. Erstanträge werden ab vier Wochen Dauer und sechs Unterrichtsstunden genehmigt. Aufstockungsanträge können ab drei Unterrichtsstunden beantragt werden. Grundsätzlich kann jede Lehrkraft maximal zwei Vertretungsverträge gleichzeitig abschließen.

Damit die Kolleginnen und Kollegen am 01.02.2020 ihren Unterricht aufnehmen können, müssen die Anträge vor den Weihnachtsferien gestellt werden. Diese Regelung gilt auch für Anschlussverträge an einen bereits bestehenden Vertrag. Die Bezirksregierung Köln z. B. nennt den 09.12.2019 als Stichtag für die Abgabe des Antrags.

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Reihenfolge des Posteingangs. Später eingereichte Unterlagen können einen Beschäftigungsbeginn nach dem 01.02.2020 zur Folge haben. Das bedeutet in der Regel, dass die Kolleginnen und Kollegen ihren Anspruch auf Bezahlung der Sommerferien verlieren!

Gut zu wissen: Vertretungslehrkräfte dürfen keine Mehrarbeit leisten. Sie dürfen auch nicht zur Betreuung von mehrtätigen Klassenfahrten eingesetzt werden.
Kolleginnen und Kollegen mit einem Vertretungsvertrag haben übrigens den gleichen An-spruch auf Altersermäßigung wir alle anderen Lehrkräfte auch. Schwerbehinderte Vertre-tungslehrkräfte erhalten eine Pflichtstundenermäßigung.

Im Interesse kontinuierlicher Unterrichtsversorgung:
Anträge zum 01.02.2020 sofort stellen!

Detlef Sarrazin
Bezirksvorsitzender Köln

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