vlbs

Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs in NW e.V.


vlbs - Fachleute für berufliches Lehren und Lernen

Die komplette Info-Broschüre
"vlbs - Fachleute für berufliches Lehren und Lernen " gibt es hier zum Download:

vlbs
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40219 Düsseldorf
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Unsere Ziele

 

Der vlbs verfolgt eine Politik für die Gleichwertigkeit beruflichen Lernens und beruflicher Bildungswege

 

Der vlbs

  • arbeitet mit am Ausbau und an der Weiterentwicklung der Berufskollegs
  • setzt sich ein für eine bessere Verzahnung von Theorie und Praxis in der Berufsausbildung.
  • fordert eine stärkere Integration von Aus- und Weiterbildung in der beruflichen Bildung.Weiterbildung als öffentliche Aufgabe macht auch das Berufskolleg zu einem Lernort der beruflichen Weiterbildung, z.B. für Facharbeiter, Meister und Techniker.

Die Lehrpläne für Berufskollegs sollen den technologischen, strukturellen und methodischen Wandel berücksichtigen. Die Erstellung der Lehrpläne ist eine Aufgabe des Schulministeriums, es darf nicht sein, dass jedes Berufskolleg das „Rad neu erfinden“ muss. Rechtzeitig vor Einführung neuer Lehrpläne sind unterstützende Fortbildungsmaßnahmen anzubieten.

Die Unterstützung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf ist Aufgabe der Berufskollegs. Schülerinnen und Schüler des 10. Pflichtschuljahres sollen wahlweise auch ein Berufskolleg besuchen dürfen. Die Lehrkräfte in diesen Klassen müssen besonders qualifiziert und entlastet werden. Die finanziellen Mittel zur Beschaffung von Ausstattung und Material für den fachpraktischen Unterricht sind bereitzustellen.

Eine kontinuierliche Verbesserung der Ausstattung unserer Berufskollegs, um den ständig veränderten technischen Anforderungen der einzelnen Berufe zu entsprechen, muss Standard sein.

Die Bildungsgänge an Berufskollegs, die in den Bereichen, in denen die Ausbildungskapazitäten durch das duale System erschöpft sind, Jugendliche fördern, verdienen Anerkennung.

Das Berufsschulabschlusszeugniss soll als theoretischer Teil der Ausbildungs- abschlussprüfung verbindlich werden.

Berufsschulpflicht soll für alle Auszubildenden bestehen.

 

Der vlbs macht zukunftsorientierte, offensive Berufspolitik und fordert Lehrer- und Beförderungsstellen zur Erfüllung der gestellten Aufgaben

 

Priorität für ein grundständiges Studium für ein Lehramt an Berufskollegs mit eigenständigen Lehrangeboten, die sich am Tätigkeitsfeld des Lehrers orientieren.

Das Berufskolleg-Studium soll alle Elemente eines universitären Lehramts-Studiums enthalten: Fachwissenschaften, fachdidaktische Studien in zwei Fächern, erziehungswissentschaftliche und vor allem schulpraktische Studien.

Lehramtsstudium, Referendariat und Berufseinstieg sind zu verzahnen.

Studium und Tätigkeit als Lehrkraft für / an Berufskollegs muss so attraktiv und bekannt sein, dass Sondermaßnahmen zur Gewinnung von Lehrkräften von Berufskollegs nicht erforderlich sind.

Länderübergreifende Planung von Studienmöglichkeiten, vor allem für ein Lehramt an Berufskollegs in Mangelfächern, ist Aufgabe der Kultusministerkonferenz.

Aktuelle Lehrerfort- und Weiterbildungsangebote in fachlicher und methodischer Hinsicht, auch vor der Einführung neuer Lehrpläne mit neuen Anforderungen.

Attraktive Fortbildungsangebote sowohl für Theorie- als auch für Praxislehrer -auch gemeinsam- in Betrieben und Unternehmen. Einführung eines Praxishalbjahres als Element der Lehrerfortbildung, unter voller Anrechnung auf die Arbeitszeit.

Kontinuierliche Lehrereinstellungen, die sich am mittelfristigen Bedarf der Berufskollegs, nicht nur an den Sparvorgaben des Landeshaushaltes orientieren. Schluss mit dem „Auf und Ab“ in der Einstellungspolitik der Lehrer.

Anpassung der Pflichtstundenzahl an die tatsächliche Arbeitsbelastung der Lehrkräfte (Arbeitszeitgutachten Mummert + Partner). Berücksichtigung der differenzierten physischen und psychischen Belastungen.

Einbeziehung aller Fachlehrer/ Werkstattlehrer in die allgemeine Pflichtstundenregelung.

Schaffung weiterer Möglichkeiten der Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit auf freiwilliger Basis: Sabbatjahre, Altersteilzeit, Zeitarbeitskonten, auch Teilzeitarbeitsplätze u.a. Gutes Geld für gute Ausbildung und Arbeit:

 

  • leistungsgerechte Beförderungen und Besoldung
  • Umsetzung funktionsgerechter Stellenpläne
  • Abbau von übertriebenem Verwaltungs- und
  • Verrechtlichungsaufwand.
  • Schluss mit den Sonderopfern für den öffentlichen
  • Dienst ein funktionierendes Beihilfesystem, Weihnachts- und Urlaubsgeld sind Bestandteile der Besoldung und Versorgung eines intakten und motivierten öffentlichen Dienstes
  • jährliche Anpassung der Einkommen an die allgemeine Lohnentwicklung
  • Prämien für besondere Leistungen